OBI? Ein denkbar schlechtes Geschäft…

…für die Stadt Bremerhaven. OBI selbst kann man als Unternehmen noch nicht mal einen Vorwurf machen. Aus unternehmerischer Sicht haben sie einen großen Coup gelandet. Die Stadt hat einen Platz in bester Lage zu einem Schleuderpreis verschenkt und bleibt nun auf den Mehrkosten sitzen. Wem man die ganze Misere anlasten kann sind die Planer und Entscheider der Stadt. Wie so oft steht die Stadt vor einem Scherbenhaufen den niemand gewollt hat, aber uns von politischen Irrläufern praktisch vor die Tür gekippt wurde und nun noch als Erfolg verkauft werden soll. Wenn ein orangener, überdimensionaler Karton von Industriebau mitten in der Altstadt von Bremerhaven ein Erfolg ist, na dann gute Nacht.

Leider hatten wieder mal die Kritiker Recht behalten, die vor diesem Vorhaben gewarnt haben.

Und darum meine Antwort an OBI: Danke für die freundliche Einladung zur Eröffnungsfeier, aber steckt euch die dahin wo die Sonne nie scheint! Als Bremerhavener kann und will ich diese unternehmerische Meisterleistung nicht gutheißen. Solche baulichen Schandflecke gehören in ein Gewerbegebiet, aber nicht mitten in das Herz einer Stadt.

An die damaligen Entscheidungsträger: Am liebsten würde ich euch euren damaligen Beschluss um die Ohren hauen. Schämt euch!

Ein Gedanke zu „OBI? Ein denkbar schlechtes Geschäft…“

  1. Dafür paßt das Bauordnungsamt jetzt aber mit aller Macht auf. So etwas wie die orangefarbenen Obi-Gebäude soll nie, nie wieder vorkommen. Deshalb kann und will das Bauordnungsamt auch unter keinen Umständen Herrn Komorecks dunkelrote Haustür in der Siedlung “Am Bürgerpark” tolerieren! Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder gegen das Ortsgesetz über die Gestaltung von Gebäuden und baulichen Anlagen verstoßen würde. Nein, nein, die Tür kommt weg und basta. Koste es Herrn Komoreck was es wolle.

    Für das Bauordnungsamt war die Tür nicht länger tolerierbar, weil sie gegen das Ortsgesetz über die Gestaltung von Gebäuden und baulichen Anlagen in der Siedlung „Am Bürgerpark“ verstoßen würde,

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