Nein – liebe Kommentatoren der Nordsee-Zeitung

Nein – zu nicht begründeten Meinungen. Nein – zu tendenziösen redaktionellen Beiträgen. Nein – zum aufkommenden Hang zur Selbstherrlichkeit. Nein – zur Vernachlässigung der deutschen Rechtschreibung.

Die hiesige Nordsee-Zeitung wird journalistisch immer schlechter. Dies ist keine bloße Behauptung, sondern durch die so genannte Relevanzprüfung, die u. a. die Nennung in anderen Medien misst, auch belegbar.

In letzter Zeit findet sich dies auch in den Kommentaren belegt. Waren wir es bisher gewohnt, dass man Rechtschreib- und Setzfehler in Artikeln noch als liebenswerte Schrulle abtun konnte, dass die Einseitigkeit in der politischen Berichterstattung nur durch eine Einfärbung des gedruckten Papiers noch deutlicher gemacht hätte werden können, dass fachlich bestenfalls angelernte Schreiber angeworben wurden, so nehmen sich die Kommentatoren zunehmend Standpunkte heraus, die gleichfalls nicht unkommentiert bleiben dürfen.

Heute, z. B. hat ein Herr Döscher die demokratische Willensbildung der Bürger einer Gemeinde (http://www.nordsee-zeitung.de/Home/Region/Cuxland/Nordholz-sagt-Nein-zur-Fusion-_arid,585261_puid,1_pageid,17.html) mal so mir nichts dir nichts als nicht weiter beachtenswert bezeichnet und den gewählten Vertretern eben dieser Bürger geraten, sich nicht weiter um dieses Votum zu scheren.

Sag mal, spinnst du, Döscher? Kommst du überhaupt noch klar? Was, zum Teufel, hast du dir dabei gedacht?

Die Zeiten in den sich vermeintliche Journalisten in Hetzblättern um die eine wahre Meinung – gerade, wenn es nicht die der Mehrheit der Bevölkerung war – verkündeten, hatten wir doch (mit Ausnahme der Bild) hinter uns gelassen.

Eine Entschuldigung an den Souverän wäre angesagt, Döscher. Demut in der zukünftigen Arbeit gegenüber den Bürgern und Käufern der Zeitung angebracht. Wir beobachten dich und deine Kommentare, Döscher. Aber das ist nur eine Meinung.

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